Und täglich grüßt das Murmeltier!

10. Mai 2012

Nachdem das Training in den letzten Wochen ganz gut läuft und die Form auch ohne langes Frühjahrstrainingslager nicht so schlecht ist, habe ich mich relativ kurzfristig zu einem Start beim traditionellen deutschen Triathlon-Saisonauftakt in Buschhütten entschieden. Ohne große Erwartungen an Zeiten oder Platzierungen wollte ich mich dem sehr gut besetzten Feld stellen. Als Ziel galt für mich mal wieder ordentlich Spaß im Rennen zu haben. Als ich vor dem Rennen gefragt wurde, wie ich so drauf bin, hab ich geantwortet: “Um ins Ziel zu kommen, wird es reichen.” Leider sollte es mal wieder anders kommen.

Die Geschichte ist kurz erzählt. Schwimmen gut, Wechseln nicht unbedingt meine Stärke, Rad sehr gut, Wechseln wird besser, Laufen geht nicht = DNF.

In der dritten von acht Laufrunden war der Saisonauftakt für mich beendet, an Laufen war nicht mehr zu denken, zu groß waren die Schmerzen in der Wade mal wieder. Zum Glück habe ich aber diesmal wohl rechtzeitig die “Notbremse” gezogen und es nicht schon wieder mit einem Muskelfaserriss zu tun, sondern nur mit einer Verhärtung und/oder Zerrung. Man ist sich da noch nicht ganz sicher.

Auch wenn es mir nach den Verletzungen des letzten Jahres schwer fällt dran zu glauben, scheint wohl das nasse und kalte Wetter der Grund für die Verletzung gewesen zu sein. Wahrscheinlich habe ich mir schon beim ersten Wechsel auf dem Weg zum Rad einen “Schlag” weggeholt, was mich dann bis zum Laufen noch nicht behindert hat.

Mir bleibt wohl nichts anderes übrig als mich mal wieder in Geduld zu üben. Im Training hatte ich den Spaß gerade wiedergefunden. Im Rennen muss ich ihn noch suchen!




Training dahoam

26. April 2012

Nach vielen Jahren in diversen Frühjahrstrainingslagern auf Mallorca, Fuerteventura, Lanzarote, in der Toskana oder auf dem spanischen Festland hat sich bei mir eine gewisse Reisemüdigkeit eingestellt. Die Aussicht schon wieder einen Großteil meiner Frühjahrssemesterferien in einem Hotel voll mit anderen Triathleten zu verbringen und jeden Abend eine harte Schlacht am Hotelbuffet auszukämpfen erschien mir in diesem Frühjahr nicht sehr reizvoll. Neben diesen Argumenten, die für mich gegen ein Trainingslager sprachen, fand ich vor allem auch einige Argumente, die für einen umfangreicheren Trainingsblock in Hessischhawaii besser bekannt als Griesheim sprachen. Sehr gute und abwechslungsreiche Strecken zum Rad- bzw. Lauftraining, beheizte Schwimmbäder, gute Restaurants bzw. eine günstige Mensa und relativ stabiles Wetter überzeugten mich völlig. Mit Paul Schuster hatte ich schnell einen super Trainingspartner gefunden und so war klar, in diesem Frühjahr heißt es “Training dahoam”. Als Zeitraum für unseren Trainingsblock hatten wir uns die 2 Wochen vor und nach Ostern ausgeschaut. Da waren die meisten Unitermine abgearbeitet und auch das Sommersemester fing erst langsam wieder an.

Da ich mein Training in diesem Winter sowieso eher intensiv als lang gestaltet habe, vor allem aus zeitlichen Gründen, war es super für mich einen schnellen Kurzdistanzler als Trainingspartner zu haben. Leider lief das Training dann nicht ganz wie geplant. Nachdem die letzten Klausuren geschrieben waren erwischte mich eine hartnäckige Erkältung, die mich gleich zu Anfang meines Trainingsblocks dazu zwang deutlich kürzer zu treten als erhofft. Intensitäten wurden nahezu komplett gestrichen, dafür gab es ein paar mehr Grundlagenkilometer, die ich über den Winter sowieso noch nicht gesammelt hatte. Gegen Ende unseres Blocks ging es mir dann zwar besser, dafür wurde das Wetter aber leider etwas schlechter. Naja, was soll ich sagen, das Laufen ist sowieso in den letzten Jahren meine schwächste Disziplin geworden, also nutzte ich die Zeit einfach für einen ordentlichen Laufblock und trainierte intensive Radeinheiten auf der Rolle im Keller, was zumindest mental hart gemacht hat.

Die Form ist jetzt, nachdem ich mich wieder etwas erholt habe, relativ solide in allen drei Disziplinen (und den Rest mache ich einfach mit schnellem Material wettJ). Viel wichtiger ist aber, dass ich absolut verletzungsfrei bin und wieder Spaß am Training gefunden habe. Der Trainingsblock zu Hause war deutlich abwechslungsreicher als ein Trainingslager im Süden, ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, als würde ich nur noch Sport machen und fühle mich vor allem im Kopf deutlich frischer als nach den Hotelmarathons der letzten Frühjahre. Jetzt muss ich nur noch ein Rennen finden, bei dem ich mal schauen kann wo ich zurzeit so stehe. Schauen wir mal, wo es mich so hin zieht…




Bike-Facts Trophy

21. Februar 2012

Der Nordhessencup war für mich der Weg in die 1. Triathlon-Bundesliga. Nach meinem Sieg im Jahr 2001 bekam ich ein Angebot im Folgejahr für den Aufsteiger Tri-Flow Bad Endbach zu starten. Seitdem bin ich immer mal wieder bei Rennen dieser Serie am Start gewesen. Daher erfreut mich die Entwicklung, die diese in den letzten Jahren gemacht hat sehr. Immer mehr wirklich gut organisierte Rennen auf fairen, weil anspruchsvollen, Strecken haben sich der mittlerweile unter dem Namen Bike-Facts Trophy ausgetragenen Rennserie angeschlossen. Am nächsten Sonntag findet in Baunatal die Auftaktveranstaltung zur Rennserie 2012 statt. Auf dem Tagesprogramm stehen viele Themen, die gerade auch für Einsteiger sehr interessant sein werden. Ich würde mich freuen möglichst viele von euch dort, oder im Sommer bei einem der Rennen, begrüßen zu können.

Weitere Infos zur Serie findet ihr unter: www.bike-facts.de , dort habt ihr auch die Möglichkeit euch noch für den nächsten Sonntag anzumelden.




Yoga für Triathleten

18. Februar 2012

Längst ist Yoga keine Bewegungsform mehr, die nur von Hippies und Esoterikern ausgeübt wird, sondern ein nicht mehr aufzuhaltender Trend in der Fitness- und Sportbranche. Die Anhängerschaft wächst von Jahr zu Jahr, weil man mit Yoga sowohl die eigene Beweglichkeit verbessern, Muskeln kräftigen und gleichzeitig zu einer mentalen Balance finden kann. In diesem Winter habe auch ich den Einstieg gewagt. Auf die Idee hat mich Ariane Hecks Buch “Yoga für Triathleten” gebracht. Es hat mir einen guten Überblick zu diesem Thema verschafft und mir viele nützliche Tipps zum Einstieg geliefert.

Durch mehr Kraft und gesteigerte Rumpfstabilität hoffe ich in Zukunft noch besser Verletzungen vorbeugen zu können und eine verbesserte Beweglichkeit kann in meinem Fall ja bestimmt nicht schaden. Mit Hilfe des Buches von Ariane Heck habe ich mir verschiedene Übungsprogramme für die unterschiedlichen Bereiche zusammengestellt. Mein Programm für Flexibilität lasse ich 1-2x pro Woche ins Training einfließen. Das Rumpfprogramm ersetzt ab und an den klassischen Rumpfblock, der in meinem Fall über die letzten Jahre hin auch schon etwas langweilig geworden ist. Programmdauer liegt bei mir im Bereich von 20-30 Minuten, so dass man es auch gut einmal einschieben kann.

Alle von mir ausgewählten Übungen erfordern neben Kraft und Beweglichkeit vor allem auch Koordinationsfähigkeit und eine hohe Konzentration auf die Atmung, Dinge die mir zu Beginn nicht wirklich leicht gefallen sind. Im Laufe der Zeit habe ich allerdings schon gute Fortschritte gemacht, auch wenn ich euch hier sicherlich noch immer keine Fotos von meinem “Nach unten schauendem Hund” zeigen werde…

Allen denen, die jetzt Lust bekommen haben Yoga auch einmal für sich selbst auszuprobieren, kann ich Ariane Hecks Buch empfehlen. Die Abbildungen dort geben eine wesentlich bessere Beschreibung der Übungen, als ich sie hier mit Worten oder Namen der Übungen geben könnte. Ich wünsche euch viel Spaß beim Üben.




Höher, schneller, weiter!

9. Februar 2012

Das Jahr ist schon wieder halb rum und ich habe mich seit Weihnachten nicht mehr zu Wort gemeldet.2012 hat relativ gut für mich angefangen. Mein Tagesablauf wird zwar momentan vom Lernen für die Uni bestimmt, ich versuche aber möglichst einmal täglich irgendwie etwas Bewegung zu finden. Meistens erst abends, wenn von der Wintersonne nicht mehr viel zu sehen ist.

Meinen “Trainingsfortschritt” kann ich allerdings nicht mit schneller, höher oder weiter messen, wie das vielleicht in den letzten Jahren der Fall war. Stattdessen merke ich, dass meine Beweglichkeit und auch Athletik etwas besser geworden ist. Bei der Beweglichkeit von gut zu sprechen wäre allerdings vermessen. In diesem Bereich habe ich dieses Jahr ganz neue Wege gewählt: Yoga und Training mit der Blackroll gehören momentan jede Woche zu meinem Programm. Darüber werde ich aber in den nächsten Wochen noch mal ausführlicher bloggen. Bei der Athletik versuche ich vor allem an den Muskelgruppen zu arbeiten, die in den letzten Jahren “Geradeaussport” etwas gelitten haben, Muskelkater garantiert.

Ansonsten genieße ich es ohne Druck und Struktur trainieren zu können. Wenn ich Lust habe und mich gut fühle packe ich auch mal den Hammer aus und lasse es ordentlich krachen, sonst trainiere ich meist locker in den Abend hinein. Dieser Winter bzw. dieses Frühjahr wird seit dem Jahr 2000 das erste sein indem ich nicht zum Training in den Süden fliegen werde. Zum Glück hat es der Winter hier bisher gut mit mir gemeint!




Frohe Weihnachten

22. Dezember 2011

In den letzten Monaten ist hier nichts passiert. Dies lang daran, dass ich lange überlegt habe, ob ich diese Seite überhaupt weiterführen möchte. Außerdem habe ich mal gelernt, dass man, wenn man nichts Nettes sagen kann, man lieber gar nichts sagt.

Der Frust, der sich bei mir über die Saison angestaut hatte, ist so langsam wieder verdaut. Sport mache ich nach einer längeren Pause auch wieder. Allerdings auf einem anderen Niveau als noch im Sommer. Während es im Schwimmbad und auf dem Rad noch einigermaßen gut geht, muss ich beim Laufen schon hart mit meiner 10km Runde kämpfen. Hier hat mir die Pause des Herbsts ordentlich zugesetzt. Zudem habe ich die totale Trainingspause im Bereich Laufen auch noch deutlich weiter ausgedehnt um die muskulären Probleme meiner Beine, die mich im Sommer immer wieder zurückgeworfen haben, endlich völlig auszuräumen. Dies ist allerdings keine Sache, die sich mal so eben beheben lässt. Ich denke, dass ich schon gute Fortschritte gemacht habe, sowohl was Athletik als auch was Flexibilität angeht. Es liegt aber noch ein langer Weg vor mir.

Wie soll es weitergehen? Absolute Priorität für mich wird in den nächsten Monaten mein Studium haben. Nebenher werde ich mich versuchen fit zu halten so gut es geht. Im Sommer wird sich dann zeigen, ob ich Lust und Form für das eine oder andere Rennen finde. Mein Motte wird sein “Tri for fun”. Kommt Lust, kommt Rennen.

Ich werde versuchen mich wieder regelmäßiger hier zu melden. Bis dahin wünsche ich euch zunächst einmal “Frohe Weihnachten” und einen “Guten Rutsch”!




Ironman Wales

15. September 2011

Der Ironman Wales am letzten Sonntag sollte mein letztes Rennen als Pro auf der Ironman-Serie werden bevor ich mich in der nächsten Zeit erst einmal auf den Abschluss meines Studiums und den Berufseinstieg konzentrieren werde. Leider lief das Rennen nicht ganz wie ich es mir vorgestellt habe.

Ich bin mit einer guten Form nach Tenby angereist. Keine absolute Topform, wie ich sie eventuell auf Hawaii 2008 hatte, aber eine Form, die auf ein gutes Rennen hoffen ließ. Das war es was ich wollte, ein solides Rennen zum Abschluss, alles aus mir rausholen und am Ende sagen können, mehr war nicht drin.

Im Vorfeld gab es wenige Infos über das Rennen in Tenby und diese wenigen Fakten waren zum Teil auch noch widersprüchlich. Immer wieder wurde ich davor “gewarnt” ein UK-Rennen zu starten. Rennen dort seien anders als ich sie kennen würde, was ich aber nicht gelten ließ. Schließlich habe ich schon fast überall auf der Welt Rennen gemacht, was sollte mich da schon überraschen: Linksverkehr…auch der sollte machbar sein.

Was mich dann tatsächlich in Wales erwartete übertraf jedoch alles Gerede im Vorfeld. Angefangen beim kalten Wasser (14Grad), über die hohen Wellen und die starke Strömung, bis hin zur sowohl technisch als auch körperlich abartig harten Rad- und Laufstrecke ließ mich jede neue Info einen Tick weniger an ein gutes Rennen glauben. So kam es dann auch, dass das Rennen für mich ziemlich schnell vorbei war. Bereits nach 30km Rad fahren, noch an Position 5 oder 6 liegend stieg ich vom Rad und direkt in die warme Badewanne einer netten Anwohnerfamilie. Für mich war klar, dass dies nicht der Tag und nicht die Strecke war, um einen Ironman ins Ziel zu bringen. Meinen größten Respekt für alle die, die dies am Sonntag geschafft haben.

Leider ist mir ein ordentliches Rennen zum Abschluss verwehrt geblieben, das Leben geht trotzdem weiter. Jetzt warten andere Aufgaben und Ziele auf mich. Schön waren die letzten Jahre trotzdem!




Citytriathlon Hannover

5. September 2011

Die Vorbereitungen für den Ironman Wales nächste Woche sind fast abgeschlossen, gestern habe ich beim Sprinttriathlon in Hannover noch mal kurz die Form angetestet. Ich bin ziemlich zufrieden wie es gelaufen ist. Im Schwimmen und auf dem Rad habe ich mich noch etwas bedeckt gehalten, beim Laufen dann die ersten drei Kilometer richtig Gas gegeben und danach den Vorsprung verwaltet. Im Ziel waren es dann knapp 30 Sekunden Vorsprung auf Sven Weber und eine Laufzeit von knapp unter 18 Minuten für die abschließenden 5km inklusive zweitem Wechsel. Damit hätte ich zwar in der Bundesliga nix zu bestellen gehabt, aber für einen Langdistanzler ist es wohl nicht so langsam. Der Speed scheint zu stimmen, jetzt muss sich nur noch zeigen ob die Ausdauer auch passt.




St. Moritz und Fuldataler Triathlon

10. August 2011

Biestscamp in St. Moritz!

Dank der Einladung meines Sponsors Biestmilch durfte ich die letzte Woche im wunderschönen St. Moritz verbringen. Die Umgebung ist zum trainieren einfach traumhaft und wenn dann dazu noch eine solche Trainingsgruppe kommt, braucht es keine Motivation mehr für ein paar knackige Einheiten.

Highlight der Trainingswoche war eine lange Radausfahrt über 150km von St. Moritz über Zernez – Füela Pass – Davos – Albula Pass wieder zurück nach St. Moritz. Am Abend vorher wurde beim Essen noch darüber gescherzt wie schnell wir wohl nach Zernez fahren könnten und ob wir die erste Stunde nicht mal kreiseln wollten…am nächsten Tag wurde es dann Realität. Das “Rennen” war in der ersten Stunde sehr nervös J und so stand der Schnitt beim Einstieg in den Füela Pass bei 43,6 kmh. Da hatte ich dann schon etwas Bedenken später noch wieder in St. Moritz ankommen zu können, schließlich wurde es in den Anstiegen auch nicht wirklich entspannter. Letztendlich hab ich die Ausfahrt aber gut überstanden und die Erkenntnis gewonnen, dass die Form zurzeit nicht gerade die schlechteste ist.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Biestmilch und sämtliche Biestgirls und -boys für die traumhafte Woche in St. Moritz!

Sieg in Fuldatal!

Kaum wieder zurück aus den Alpen stand ich dann am letzten Sonntag beim Fuldataler Triathlon am Start. Dieses Rennen gehört definitiv zu meinen Lieblingsrennen. Eine gute Organisation und schwere Wettkampfstrecken sorgen dafür, dass ich gerne wieder in Ihringshausen am Start bin.

Das Rennen lief von Anfang an gut für mich. Beim Schwimmen konnte ich mich sofort vom Feld absetzen und bis zur Wechselzone nach 1500m einen Vorsprung von knapp 2 Minuten rausschwimmen. Leider lief es dann erst einmal nicht mehr wie geplant. In der Wechselzone wurde ich von einem Kampfrichter darauf hingewiesen, dass ich die letzte Boje der Schwimmstrecke falsch angeschwommen hatte. (Einschub: Kurz vorm Start wurde an der Startlinie zwischen den Athleten diskutiert, ob die Startboje auch am Ende der Schwimmstrecke angeschwommen werden muss, daraufhin kam der “Captain Jogibär” der das Führungskajak fuhr und sagte uns, diese Boje diene nur der Start und hätte nachher beim Schwimmen keine Bedeutung mehr für uns. Ich kannte das noch aus den Zeiten, als mein Schwimmtrainer noch der Jogibär war und der hatte immer Recht, also habe ich es so gemacht, Boje ausgelassen.) Um keine weiteren Diskussionen aufkommen zu lassen entschloss ich mich also wieder zurück in die Fulda zu springen und eine ca. 200m lange Extrarunde um die letzte Boje zu drehen, mein schöner Vorsprung war dadurch erst einmal wieder aufgebraucht.

Letztendlich kam ich so als 3. aus dem Wasser, konnte mich dann aber beim Wechsel schon wieder an die Spitze des Feldes setzen. Das Radfahren gestaltete ich dann genau nach Vorgabe. Durchschnittlich 290 Watt auf den nicht ganz einfachen 40km verschafften mir in der 2. Wechselzone einen Vorsprung von knapp 6 Minuten. Ich wollte diesen Vorsprung aber nicht verwalten, sondern meiner Laufform mal wieder einen richtigen Test unterziehen. Daher zwang ich mich beim Laufen immer wieder ans Limit zu gehen. Letztendlich stand dann noch eine 35er Laufzeit für die 10km zu Buche. Damit kann ich sehr zufrieden sein und es zeigt mir, dass ich mich in Zukunft auch mal wieder auf meine Laufstärke verlassen kann.

Im Ziel waren es dann fast 7 Minuten Vorsprung auf Markus Fischer vom DSW Darmstadt, ein eigentlich gelungener Test für den Ironman 70.3 Wiesbaden. Eigentlich, weil mir das Pech dieses Jahr absolut treu ist. Nur einen Tag nach dem Rennen hat mich ein Magen-Darm-Virus erwischt und zurzeit kann ich noch nicht sagen, ob ich es bis zum Wochenende schon wieder auf die Beine schaffe. Es läuft nicht so richtig J




Back in business!

11. Juli 2011

So langsam war die Zeit gekommen mal wieder ins Wettkampfgeschehen einzugreifen. Daher kam mir die kurzfristige Anfrage in der 2. Mannschaft des TuS Griesheim beim Bundesligarennen am Tegernsee auszuhelfen sehr gelegen.

Beim Tegernsee Taltriathlon ging es auf anspruchsvollen Strecken am Sonntag über die Distanzen von 1,5 km Schwimmen, 40 km Rad fahren und 10km Laufen. Mein Rennen würde ich von Anfang bis zum Ende als solide bezeichnen. Die Form ist nach den Wadenproblemen der letzten Wochen nicht gerade auf dem Höhepunkt, daher stand letztendlich “nur” ein 16. Platz im Feld der 2. Bundesliga zu Buche. Für mich war es aber mal wieder ein Schritt nach vorne. Keine Probleme im Rennen und gegen Ende der Teilabschnitte sogar immer ein ziemlich gutes Gefühl. Ich bin wieder optimistisch!